Auszug aus Projektbeispielen

„Unsere Gesellschaft macht zu wenig PR in eigener Sache.
Das müssen wir ändern.“

Durch Zufall erfuhr ich, dass eine Gesellschaft innerhalb eines großen Konzerns einen Termin mit einem PR-Berater vereinbart hatte, der die komplette PR-Neuausrichtung gestalten sollte. Ich brachte meinen alternativen Ansatz ins Spiel, der da hieß: „Ich professionalisiere Ihre Führungsmannschaft in Sachen PR, so dass Sie künftig wissen, worauf es ankommt und wie es geht.“

Innerhalb eines halben Jahres definierten wir mit Hilfe unseres PR-Fahrplans Aufgaben, Ziele und Maßnahmen, versahen sie mit einem Zeitplan und arbeiteten sie ab. Wir erreichten damit nicht nur eine sichtbare Verbesserung in vielen Aspekten, sondern auch die Identifizierung und Professionalisierung des Führungsteams mit dem Thema „PR“.

„Wir möchten an unseren Gallup-Ergebnissen arbeiten.
Aber wie?“

Eine Gesellschaft arbeitete das erste Mal mit einer Gallup-Umfrage, die die emotionale Mitarbeiterbindung feststellt. Die Ergebnisse lagen vor und sollten nun in die jeweiligen Teams kommuniziert werden, um dann gemeinsam Maßnahmen zu den jeweiligen Themen abzuleiten. Mein Auftrag war zunächst mit der Geschäftsführung und den Mitgliedern der Führungsmannschaft Strategien für die weiteren Schritte zu erarbeiten. Es galt, alle Mitarbeiter über die Ergebnisse zu informieren, sie für die Bedeutung der Umfrage zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass über die Gallup-Fragen Diskussionen in Gang kommen, die die Zusammenarbeit verbessern.

„In meinem Team läuft nicht mehr alles rund und ich weiß nicht, warum.
Schauen Sie doch mal.“

Seit einiger Zeit knirschte Sand im Getriebe eines Teams, der jedoch nicht genau zu identifizieren war. Ich schlug vor, im Rahmen eines Kochevents einige kreative Workshopeinheiten einzubauen, die von den Teammitgliedern zu bearbeiten waren. Es sollte Theater gespielt, ein Märchen geschrieben, eine Presseerklärung formuliert und gemeinsam ein Song entwickelt werden. Durch das kreative, spielerische Miteinander ließen sich innerhalb kürzester Zeit einige Beobachtungen ableiten, die für die Teamleitung von großem Nutzen waren und dann auch in konkreten Maßnahmen mündeten.

„Wir brauchen etwas Neues, eine andere Firmenleitungstagung.
Wie könnte sie aussehen?“

Bislang fanden Firmenleitungstagungen mit etwa 500 Führungskräften immer nach dem selben Muster statt: Feste Tagesordnung, Vorträge, Power-Point usw. Mein Auftrag war, ein neues Konzept zu entwickeln. Da ich das Unternehmen schon kannte und bereits einige Projekte mit den Führungskräften durchgeführt hatte, konnte ich einschätzen, was die richtige Idee für diesen Auftrag war: Eine zweitätgige Open-Space-Konferenz im Plenarsaal in Bonn: Keine Tagesordnung, keine Vorträge und kein Power-Point, sondern die Führungskräfte gestalten selbst ihre Tagung mit den Themen, die ihnen wichtig sind. Zunächst galt es, den Vorstand unter anderem davon zu überzeugen, dass er mit dieser Methode Vertrauen in seine Führungskräfte zeigt und dass diese Veranstaltung nachhaltig sein wird. Und so war es dann auch.

„Wir wollen gemeinsam mit 120 Personalentwicklern Zukunft gestalten.
Wie machen wir das am besten?“

Einmal im Jahr kamen die rund 120 Personalentwickler eines Unternehmens zu einer Tagung zusammen. Diesmal sollten Aufbruchstimmung erzeugt und Inhalte für die zukünftige Arbeit festgelegt werden. Da Personalentwickler auch stets ein großes Interesse an Kreativitätstechniken haben, schlug ich als Methode die Zukunftswerkstatt vor, die die meisten noch nicht kannten. Somit erhielt das Team zum einen eine neue Methode für die eigene Arbeit an die Hand und gleichzeitig eine Vielzahl an konkreten Ideen und Maßnahmen für die künftige Zusammenarbeit.

„In unserem Netzwerk gibt es immer mehr Auseinandersetzungen.
Wie können wir das ändern?“

Ein Berater-Netzwerk kreiste immer mehr um sich selbst und verlor sich stellenweise in längere Grundsatzdiskussionen. Ein Workshop sollte hier neue Impulse senden. Eine der Ideen zur Umsetzung war die Bitte an die Teilnehmenden, sich ihre Erfolgsgeschichten zu erzählen. Und es trat genau das ein, was ich initiieren wollte: Sich auf die Stärken des Netzwerkes zu besinnen und diese stärker in den Fokus nehmen, was letztlich auch dazu führte, dass nunmehr vor jeder Sitzung kurze Erfolgsgeschichten erzählt werden.